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Die Reise nach Bochum

Als Pflichtverteidiger eines Mandanten habe ich neulich einen Termin am Landgericht Bochum wahrgenommen. Einige Tage später schickte ich meine Kostenberechnung ans Gericht.

Heute kam der Anruf einer Kostenbeamtin. Sie fragte nach, ob ich an dem Tag noch einen anderen Verhandlungstermin in Bochum hatte. Ganz unbegründet war die Nachfrage nicht, auch wenn’s bei einem Düsseldorfer Anwalt vielleicht etwas sehr nach Stochern im Nebel wirkt. Wenn die Reise nicht der einzige „Geschäftszweck“ ist, müssten die Fahrtkosten und Abwesenheitsgeld irgendwie angemessen aufgeteilt werden. Mit anderen Worten: Doppelt kassieren kommt gar nicht gut.

Das war also sehr vorausschauend gedacht, vermutlich, um die gebeutelte Staatskasse zu entlasten. Ich musste die Mitarbeiterin aber leider enttäuschen. An dem Tag war ich wirklich nur wegen der einen Sache in Bochum. Eine gute Nachricht hatte die Beamtin aber auch für mich: Ansonsten gibt es wohl an meinem Antrag nichts zu kritisieren. Das ist ja auch schon mal eine schöne Erfahrung…

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Schweinderl